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Der Dauerkleingartenverein Togo e. V.
Anschrift: Dauer-Kleingartenverein „Togo“ e.V.
Vorsitzender: Hans-Jörg Jessel
Anschrift: Müllerstraße 102-112
13351 Berlin

Parzellen: 167
Fläche in m²: 59.169
 
Vereinshaus

Im Bezirksverband Wedding der Kleingärtner e. V. ist unter derzeit 25 Kleingartenkoloniendie Kleingartenanlage Togo als 2. Dauerkolonie in Berlin 1939 gegründet. Es war zuvor eine lose Ansiedlung von Pflanzenfreunden. 1933 wurde der Kleingartenbereich im Wohngebiet erstellt. Die damalige Zeitanlage hieß "Zur fröhlichen Rehberge", die unmittelbar in der Nähe des Volksparkes Rehberge lag und eventuell als Ursprung dieser Namensgebung diente. Im Zuge der Wohnbebauung wurde der Beschluß gefaßt, im Innenbereich eine Dauerkolonie zu erstellen und zwar als 2. Dauerkolonie im Bezirk nach der Dauerkleingartenanlage "Rehberge", die 1928 gegründet wurde. Die Dauerkleingartenanlage wurde in 167 Gartengrundstücke von ca. 320 qm parzelliert, dazu kam eine größere Parzelle für die Vereinsbelange, sprich Vereinsplatz.

 

Es gab drei unterschiedliche Musterlaubentypen von 16 qm, 18 qm und 26 qm einschließlich der Möglichkeit einer vollen Unterkellerung. Eine Anpflanzung von 8 halbstämmigen Obstbäumen war Pflicht. Es gab eine Zaunordnung, die bis heute noch besteht und zwar eine Seite Jägerzaun, eine Seite Maschendraht. Die Gartenhäuser dürfen nur als Massivbauten aus Stein erstellt werden. Der Anstrich ist abwechselnd grau und weiß. Die Baufluchtlinie muß bei allen Lauben gleich sein. Es dürfen nur Walmdächer mit den Farbanstrichen schwarz, grün oder rot erstellt werden.

 
Rasse-Kaninchenschau

Alles konnte durch die Kriegszeiten nicht erreicht werden. In diesen Zeiten wurden viele Lauben beschädigt und zusätzlich hat man einen Löschteich angelegt. Die Wohnhäuser im Bereich der Dauerkolonie Togo wurden stark ausgebombt. Dennoch hielt man an dem Konzept fest und gestattete zusätzlich 15 Wohnlauben in den Größen 54 qm, 135 qm zu erstellen. Es wurde mit Begeisterung gebaut, im Garten pflanzte man überwiegend Obst und Gemüse. Kleintiere wurden gehalten. Das Wohnen auf der Parzelle hatte den Vorzug einer Bewachung über die Gartenprodukte, Hühner, Kaninchen u.s.w., denn damals hatten alle Hunger. Die Nachfrage nach Garten war riesig. Wer einen Garten hatte, gab ihn nicht wieder her. Die Verweildauer betrug 22 Jahre (jetzt nur noch 10 Jahre).

Klick zum Kinderfest
 

In den 60/70er Jahren wandelte sich die Nutzung des Gartens. Der Garten diente mehr der Erholung und Freizeit und weniger der Fruchtziehung. Dennoch ist die kleingärtnerische Nutzung bis zum heutigen Tag ziemlich sichergestellt. 1985 und 1989 wurde das Berliner Laubenpieperfest hier durchgeführt. Die Infrastruktur trug dazu bei, da dieses Gelände von der Bevölkerung stark angenommen wurde und die Kleingartenanlage auf den Hauptwegen öffentliche Beleuchtung erhielt. 1992 wurde die Kolonie Togo nach dem Bundeskleingartengesetz zur Dauerkolonie festgesetzt.

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1996 haben wir eine gemeinsame Abwasseranlage erstellt, die vom Bezirksamt als Ausnahmeprojekt, bedingt durch die örtliche Lage, genehmigt wurde. 1997 wurde das Vereinshaus vergrößert. Es ist eines der schönsten und ganzjährig voll betriebsbereit. 1998 wurde der Vereinsplatz saniert, so daß 1999 das große 60 jährige Jubiläum gefeiert werden konnte.

Texte: Peter Ehrenberg (Bezirksverband Wedding der Kleingärtner e.V.)
Bilder: webhotte.de

   
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